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Was ist nur los zwischen Mann und Frau?

  • Autorenbild: imperatoria84
    imperatoria84
  • 2. Juli 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. Okt. 2019

Als ich zum ersten mal hörte von der Polarität von Mann und Frau, wurde ich sehr hellhörig. Alexandra Schwarz-Schilling hat sich während ihrer Feldforschung bei indigenen Stämmen mit der Thematik befasst. Es hat mir aufgezeigt, dass der Mann und die Frau in eine göttliche Schöpfung eingebettet sind und auch die göttliche Ordnung repräsentieren. Die männlichen und weiblichen Kräfte sind polare Kräfte. Sie bedingen sich gegenseitig. Ohne den einen gäbe es den anderen nicht. Sie sind voneinander abhängig und ergänzen sich gegenseitig. Ziehen sich magnetisch an. Doch warum gibt es heute so viele Probleme zwischen Mann und Frau? Warum finden wir nicht mehr zueinander? Die indigenen Völker haben seit sehr langer Zeit im Matriarchat zusammengelebt. Dieses Matriarchat war Teil der Sippenkultur, wo die Kinder jeweils bei ihren Müttern lebten und die Verbindung zu den Vätern nicht so eng war wie heute. Die Männer und Frauen, waren nicht so vielen gesellschaftlichen Zwängen unterworfen. Es lag auch nicht so viel Druck und Erwartung darauf, dass die Zweierbeziehung zwischen Mann und Frau reibungslos läuft. Sie waren alle freier und doch wussten die Kinder genau zu wem sie gehören. In den letzten 5000 Jahren kam der spaltende Geist auch zwischen Mann und Frau. Ganz besonders prägnant geschah dies in den christlichen Ländern indem die Frauen als etwas minderwertiges dargestellt wurde und die Männer als etwas höher gestelltes betrachtet wurden. Doch das geschah auch in vielen anderen Religionen und Kulturen. Nicht nur bei uns. Was geschieht also, wenn man einen Teil einer göttlichen Polarität, entwertet, verfolgt, verstümmelt, vernichtet und zerstört? Die gesamte Ordnung gerät mächtig ins Wanken. Wir dürfen nicht unterschätzen welche Dimensionen eine solche Spaltung mit sich bringt an Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Destruktivität. Die Sache ist nun mal die, dass das Männlich und Weibliche zusammengehört. Wir kennen ja das Sprichwort aus der Bibel: «Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen!» Damit ist sicherlich auch die Polarität zwischen Mann und Frau gemeint. Auch stehen wir heute an einem gesellschaftlichen Wendepunkt, wo wir neue Beziehungsmodelle erproben. Die klassische Zweierbeziehung gibt es erst seit ein paar Tausend Jahren, während das Matriarchat ein paar Hundertausende Jahre überdauerte. Wir werden am Ende sehen was sich mehr bewährt. Als ich mich anfing zu lösen von irgendwelchen Hollywood Vorstellungen, die mir nur irgendwas künstliches versuchten vorzugaukeln, was es in der Realität nicht gibt, konnte ich mich erstmal entspannen. Wenn wir frei und offen unsere Beziehungen gestalten, dann sind diese frei von Erwartungen, Hoffnungen, Ängsten, Scham, Schuld und Minderwertigkeit. Die Frauen und Männer sollen sich wieder lieben, weil sie sich um die Verschiedenheit und der Anziehung, bewusst sind, die beide aufeinander haben und das diese Unterschiede eine göttliche Ordnung darstellen.




 
 
 

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