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Warum der Mensch Archetypen braucht

  • Autorenbild: imperatoria84
    imperatoria84
  • 8. Juli 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. Okt. 2019

Der Mensch identifizierte sich seit seiner Existenz mit Archetypen. Zu Beginn waren es die Himmelskörper an denen er sich orientierte in Form von Astrologie. Zu Beginn mehr als Mythos und Logos. In der mythologischen Astrologie werden die Planeten noch stärker gewichtet, als in der modernen Astrologie. Für mich ist es wichtig, das Wesen eines Planeten zu kennen, um ihn in seinem gesamten Wirkspektrum zu verstehen. Jeder Planet hat seine individuelle Geschichte und sein individuelles Seelenwesen. Die Geschichte und der Archetyp des Mars sind anders als die des Jupiters oder des Saturns. Wir identifizieren uns mit den Archetypen, weil sie etwas mit uns zu tun haben. Sie spiegeln uns Aspekte des menschlichen Lebens oder auch des menschlichen Seins. So sagt man auch, jeder Mensch hat alle 12 Tierkreiszeichen in sich, sie sind nur anders gewichtet, je nach Tag und Stunde der Geburt, färben diese das Geburtshoroskop und letztendlich bestimmen sie durch welche Brille wir das Leben betrachten. Ist das ein sinnlicher, schöngeistiger Blick, oder ein tiefschürfender, intensiver Blick.

Bei den Grimm Märchen ist es nicht viel anders. Wir werden mit mutigen Helden, schönen Prinzessinnen und düsteren Gestalten konfrontiert. Sie alle haben etwas mit uns zu tun. Schneewittchen erinnert uns an die Unsterblichkeit unserer Seele, Aschenputtel an unsere starke Anbindung an die Urmutter, Dornröschen an die Illusorischen Welt, in der wir leben. Die Prinzen erinnern uns daran, dass am Ende immer das Licht siegt. Die Bösewichte und Widersacher erinnern uns daran, dass sie nur vorübergehende Erscheinungen sind und sich im Laufe der Zeit wieder auflösen.

Der Mensch braucht Archetypen als Orientierung. Diese Archetypen sind Komplex in ihrer Struktur. Leider muss ich zunehmend erkennen, dass die modernen Filme und Geschichten keine Archetypen mehr anbieten. Sie bieten höchstens Spielfiguren an die, oberflächlich und stereotypisiert sind. Irgendwie einfältig. Dem Menschen fehlt der Wiedererkennungswert in ihnen und so haben sie dann auch auf einer tieferen Ebene nichts mehr mit dem Menschen zu tun. Archetypen sind mehr als nur ein Abbild des Menschen, sie zeigen sein Wesen auf, in seiner Ambivalenz. Sie zeigen ihn aber auch auf, in seiner Reinheit und Unversehrtheit.

Nehmen wir als Beispiel den Saturn. Er wird in okkulten Kreisen als gestorbener Stern verehrt. In anderen Kreisen wird er als Satan bezeichnet, Widersacher des Menschen. Andere wiederum bezeichnen ihn als Meister oder Lehrer. Ich sehe, dass der Saturn von bestimmten negativen Wesen besetzt und belagert wird, weil er eine bestimmte Geschichte hinter sich hat. Ich sehe in ihm aber auch den Meisteraspekt, denn auch er ist multidimensional. Auf ihm ist grosses Lernpotenzial möglich so wie auf der Erde und starke Transformationskräfte wirken auch dort. (Ringe des Saturns verschwinden)

Warum haben die Gestirne etwas mit dem Menschen zu tun? Ist alles nur Projektion? Nein, wir haben alle denselben Ur-schöpfer und seine Schöpfung wurde nach seinem Ebenbild geschaffen, so ähnelt sich seine Schöpfung untereinander, aber sie ähnelt auch dem ersten Ursprungstyp, Gott.




 
 
 

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