Platons Höhle
- imperatoria84

- 16. Juli 2019
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. Okt. 2019
Wie ich mich noch grob an den Philosophie Unterricht erinnern kann, ging es bei dem Höhlengleichnis von Platon darum, dass es verschiedene Menschen gab. Die einen lebten in einer dunklen Höhle und orientierten sich an schattenhafte Umrissen von Gegenständen, die auf eine Wand projeziert wurden und hielten diese Abbilder von Gegenständen für die Wirklichkeit, da die Menschen festgebunden waren und nur in eine Richtung schauen konnten. Platon stellte dann die Frage; Was würde passieren, wenn die Gefesselten die Höhle verlassen würden oder andere in die Höhle kommen, die nie in dieser Höhle lebten, sondern immer nur das echte Licht gesehen haben? Man könnte es als eine Metapher sehen für den spirituellen Zustand in der wir Menschen heute leben. Wie ich schon in anderen Texten erklärt habe, fussen heute viele Weltbilder auf Halbwahrheiten. Diese Menschen wohnen bildlich gesprochen in dieser dunklen Höhle. Zu den Halbwahrheiten gehören auch die Weltbilder des Materialismus und Atheismus (Humanismus). Die Gegenstände ausserhalb der Höhle, die feinstofflichen Welten und Wesen gibt es wirklich und wir können sie mit all unseren Sinnen wahrnehmen. Es gibt auch richtiges Sonnenlicht, welches alles erhellt. (Schöpferwesen) Die Höhlenbewohner wussten gar nicht was die Menschen von draussen damit meinten und konnten sich eine solche Welt auch gar nicht vorstellen. Sie hätten einen Aufstand gemacht, wenn etwas nicht wissenschaftlich bewiesen worden wäre. Sie wären gerade zu sehr wütend und aufgebracht geworden. Die dunkle Höhle könnten wir als die relative Welt, die vergängliche Materie betrachten. Die spirituell in Halbwahrheiten gekippt ist und somit den Menschen in einer dunklen Höhle von Unbewusstheit gefangen hält. Auch der Begriff «Matrix» den viele Esoteriker gebrauchen, trifft den Nagel auf den Kopf. Denn sie sprechen von einer Welt der Illusion. Diese Welt der Illusion ist nicht so sehr die materielle Welt, sondern die Auffassung, dass diese Welt die Absolutheit repräsentiert. Die bewiesene Tatsache, dass es nichts gibt, ausserhalb der Höhle, in der wir leben. Jetzt in der grossen Zeit der Transformation werden diese letzten Schleier zur Seite geschoben und uns wird wieder ein umfassender und ganzheitlicher Blick auf die Schöpfung gewährt. Sodass wir die Gegenstände ausserhalb der Höhle und die echte Lichtquelle erkennen können und nicht nur das Feuer, als echte Lichtquelle bezeichnen.
Ich wünsche uns allen den Mut, keine Angst davor zu haben, was hinter der Mauer der Höhle verborgen ist und noch auf uns wartet.










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