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ganzheitliche Spiritualität

  • Autorenbild: imperatoria84
    imperatoria84
  • 16. Juni 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. Okt. 2019




Was ganzheitliche Spiritualität ist, erfuhr ich zum ersten Mal, als ich mit dem Begriff "Theismus" in Berührung kam. Für mich ist Theismus ein ganzheitliches Weltbild und Gottesbild, welches weder das Relative verabsolutierte noch das Absolute relativiert. Das kann man am Beispiel des Menschen sehr griffig erklären. Der Mensch gehört zur relativen Welt, der vergänglichen, geschaffenen Welt. Gott gehört zur absoluten Welt (Krishna) der Welt oder Sphäre die nicht geschaffen wurden, jenseits der Schöpfung. Wenn der Mensch sich selbst an die Stelle Gottes stellt und meint er könne mit seinem Ego (abgetrennter Aspekt) Gott spielen, dann fällt er damit gehörig auf die Nase, weil er sich in der relativen Realität befindet und von dort aus keinen Einfluss auf das Absolute nehmen kann. Absolut im Sinne von Losgelöst, unabhängig. In dieser Metapher können wir auch Licht und Dunkelheit im spirituellen Sinne verstehen. Das Licht steht für sich alleine, ist unabhängig von der Dunkelheit und auch von dem was die Dunkelwesen hier auf der Erde wollen und tun. Die Meisterschaft besteht für den Menschen in der heutigen Zeit auch darin, sein spirituelles Erbe wieder anzutreten, indem er erkennt, das er ein Lichtkind ist, ein Nachkomme Gottes in der relativen Welt. Im Gegensatz zum Monismus und Dualismus gehen wir Theisten nicht davon aus, dass es die Dunkelheit in der Schöpfung braucht, da wir wissen, dass die Schöpfung mit all ihren Sphären schon vollkomen ist. Gott verfügt über alle Kraft, Macht, Schöpfungsintelligenz, Inspiration, Wille, Zeit und Raum. Ein solches Wesen "braucht" auch nichts vom Menschen. Weder irgendwelche Zeremonien, noch Rituale, noch das blinde befolgen von Gesetzen. Gott steht quasi drüber und doch erfreut er sich daran, wenn seine geschöpften Wesen mit seiner Schöpfung harmonieren. Viele Weltbilder die in den letzten 5000 Jahren auf der Erde propagiert wurden, beruhen auf Halbwahrheiten. Diese Halbwahrheiten konnten gut für Monopolansprüchen und als gängige Machtinstrumente gegen den Menschen missbraucht werden. Die Religionsgeschichte berichtet eindrücklich davon. Den Theismus kann man nicht verkaufen, da er auf ganz persönlicher Erfahrung und Innenschau beruht. Was ich mit meinem Blog versuche, ist lediglich inspirierend auf andere zu wirken.

 
 
 

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