Divine child
- imperatoria84

- 15. Dez. 2019
- 3 Min. Lesezeit
Da wir auf der Erde mit Licht und Schatten konfrontiert werden, machen wir auch sehr unterschiedliche Erfahrungen in unserer Kindheit. Meine eigene frühe Kindheit war aus verschiedenen Aspekten sehr problematisch. Adoption aus einem Land mit einer vollkommen anderen Kultur. Ungereimtheiten bei den Adoptionsunterlagen. Löcher in der Biografie. Unsicherheit, ob die eigenen Eltern jemals eingewilligt haben in eine Adoption. Illegale Adoption und Menschenhandel steht im Raum. Viele offene Fragen und keine Antworten von Seiten der Behörden. Ein besch… Start ins Leben.
Doch darauf folgten dann Jahre der Verwurzelung, der Geborgenheit, der inneren und äusseren Sicherheit. Ein Gefühl von Willkommen sein. Ein Gefühl von richtig sein. Freiheit, Selbstausdruck, Freundschaft, Familie, Liebe, Schönheit. Freiheit zu lernen wie ich es wollte, von wem ich wollte und in meinem Tempo. Kreativität, Natur, Berge, Meer und Sonne. Ich sog alles auf was ich konnte, in meiner Kindheit, wovon ich mich noch heute energetisch ernähre.
Schwierig wurde es erst in der Pubertät wieder mit der Abnabelung. Identitätskrise, Perspektivenlosigkeit, Gefühl nicht (mehr) dazu zugehören. Irgendwie immer ein paar Meter schwebend über dem Boden. Keine wirkliche Verbindung mehr zu anderen Menschen auch nicht zu mir selbst. Ich wurde mir selbst immer fremder. Die Erde wurde mir immer fremder, obwohl ich sie doch in meiner Kindheit, so in mir aufsog. Jeden Moment der Schönheit, jede Stimmung und Schwingung. Ich kannte die Erde in und auswendig und doch wurde sie mir immer fremder.
Mit Mitte 20 dann die nächste Krise. Burn-out! Was sich ein Jahrzehnt später dann als chronifizierte Borreliose entpuppte. Doch ich identifizierte mich damals sehr stark mit dieser Diagnose. Es hatte ja auch was Gutes, denn dann fing mein Leben erst so richtig an. Es war der Startschuss in ein vollkommen neues Leben. Ich fing an Fragen zu stellen, die über mein eigenes Schicksal hinausgingen und ich bekam Antworten auf meine Fragen. Ich wurde eingeweiht in die kosmische Schöpfung. In die höher dimensionalen Welten. In Licht und Schatten. Ich verschlang halbe Bibliotheken und tauchte ein in verschiedenen spirituellen Kreisen und Weltbilder. Ich fand meinen «Guru» und nabelte mich sogleich wieder von diesem Guru ab. Ich suchte die Antworten in mir selbst und fand sie auch da. Die Bücher bestätigten mir nur, was ich in mir selbst erfahren hatte. Ich setzte mich mit den verschiedenen Weltbildern auf philosophischer Ebene auseinander und verband meine eigenen spirituellen Erfahrungen damit. Gerade das Wissen der Veden kam mir sehr bekannt vor. So durfte ich auch in frühere Leben blicken, ohne da hängen zu bleiben. Die Zeit der Perspektivenlosigkeit endet und ich fand Frieden in mir und mit der Welt.
Nachdem ich mich gründlichst damit auseinander setze woher der Mensch kam, wollte ich verstehen wohin der Mensch geht, nach dieser grossen irdischen Transformation. Ich fand gleichgesinnte die auch ihre eigene Schwingung erhöhen. Ihren Körper entgiften und Mutter Erde energetisch unterstützen. Ja, es gibt Menschen, die uns belächeln, aber das ist mir egal. Wie heisst es so schön: «Wer zuletzt lacht, lacht am besten»
Mit dem Thema der eigenen Schwingungserhöhung erkannte ich wieviel ich noch in meinem inneren festhalte. Was Trennung zwischen mir und dem Licht (göttlichen) schafft. Es ging auch für mich ans Eingemachte. Wieviel Fremdbestimmung und Programmierung in mir ist, wird mir erst jetzt bewusst. Wie wir sein sollen, um erfolgreich zu sein (im materiellen) wie wir auszusehen haben, damit wir würdig sind, dass andere uns anerkennen. Wieviel wir jeden Tag leisten müssen um gut dazu stehen. Ich fing es immer mehr an zu hinterfragen, denn es könnte nicht weiter entfernt sein vom «Mensch sein»
Der Mensch war nie so gemeint, wie er sich heute gibt. Das wir den Durchblick verloren haben, hat etwas mit dem Zeitalter zu tun in dem wir leben.
Doch ich kann das Licht am Horizont bereits erkennen und ich bin mir sicher, dass es einige Menschen geben wird, die ihren Aufstieg schaffen werden. Sei das, weil sie die höhere Erde bewohnen werden. Sei das, weil sie in ihre eigene Lichtwelt zurückkehren. Sei das, weil sie das Rad des Karmas hinter sich lassen, oder sei das, weil sie aus der dualen Schöpfung zurückkehren in die Welt Vishnus. Die Gründe warum man auf dieser Erde geboren wird, können also sehr individuell sein. So schliesst sich auch der Kreis wieder, als ich erkannte das ich und wir (kollektiv) göttliche Kinder sind. Nachkommen Shivas, Brahmas, Vishnus und Krishnas. Wir sind individueller Ausdruck des göttlichen. Wir wurden nach seinem Ebenbild geschaffen, tragen also immer noch die Licht-DNA in uns. Die Hellsichtigen können dieses Licht in der Aura des Menschen erkennen.





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