Atheistischer Humanismus vs. theistischer Humanismus
- imperatoria84

- 11. Dez. 2019
- 2 Min. Lesezeit
Aus dem Buch «radikaler Mittelweg» von Armin Risi
Was ist Atheismus?
Überbegriff für die Glaubenssysteme des Materialismus, Deismus, Monismus, usw. welche die Individualität Gottes ablehnen und leugnen. Die Realität beziehe sich nur auf die grobstoffliche Materie. (2 Prozent des gesamten Frequenzbereiches)
Was ist Theismus?
Theismus definiert sich aus einem ganzheitlichen Gottesbewusstsein heraus. Es ist ein Überbegriff für alle Weltbilder, welche über den Materialismus hinausgehen und ein integrales Gottes- und Weltverständnis anstreben.
Humanismus?
Ein Weltbild, welches auf den Menschen bezogen ist, seinen Ursprung liegt im 13.Jahrhundert. Der Humanismus stellte eine Gegenbewegung zum Kirchendogma dar. (im historischen Kontext) Daraus entstand der Rationalismus, welche die Grundlage der Wissenschaft bildete. Seit dem 20. Jahrhundert ist der Humanismus unter anderem Synonym für Deismus, Naturalismus, Atheismus. Daraus leitet sich der Existenzialismus ab. (Jean-Paul Sartre)
Der Humanismus, der im 21.Jahrhundert vertreten wird, ist ausschliesslich atheistisch geprägt. Es geht in den verschiedenen Auslegungen des Humanismus darum, dass der Mensch der Mittelpunkt der Existenz darstelle. Das er sich die Erde untertan machen kann. (Sie nach seiner Idee gestalten und umgestalten kann. Was er auch tut!) Das der Mensch das Zentrum des Kosmos sei. Es gäbe keinen Gott ausserhalb von ihm, dem es Rechenschaft gilt abzulegen. Der Mensch sei ein freies und unabhängiges Wesen. Was er hier tue, hätte keine Folgen, denn wir Leben ja nur einmal. Die Materie stelle die Absolutheit der Schöpfung dar. Es gäbe auch nichts ausserhalb der Materie, denn nur die Materie kann auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Die Auswüchse dieser philosophischen Strömungen erkennen wir sehr deutlich in unserer narzisstisch geprägten Wegwerfgesellschaft. Die sich vor allem um sich selbst und den eigenen sozialen Status dreht. Der materialistische Mensch dreht sich also in diesem Hamsterrad von Sinnlosigkeit. Doch weil ihm diese Sinnlosigkeit einfach keinen Sinn gibt, hungert er nach immer mehr. Doch eigentlich weiss er auch nicht so genau, wonach er hungert. Vielleicht, weil ihn sein atheistisch-humanistisches Weltbild ihn nicht erfüllt?
Was bedeutet theistischer Humanismus?
Der Mensch hat seinen Ursprung nicht in der Materie, sondern im spirituellen. Die Erfahrungen in der Materie haben wir gut ausgeschöpft auf der horizontalen Ebene. Wir sind auf der materiellen Ebene gewachsen, was Wohlstand und Selbstverwirklichung anbelangt (in der westlichen Welt). Der Mensch darf nun wieder in die höhe wachsen, ins Spirituelle. Auf der materiellen Ebene hat er alles ausgeschöpft was er konnte. Er darf sich nun wieder als multidimensionales Lichtwesen erkennen, das er ist und immer war. Ein Seelenwesen was eine irdische Erfahrung macht. Ein Seelenwesen, welches an die göttliche Schöpfung angebunden ist. Teil der Schöpfung ist und diese Schöpfung im ganzheitlichen Sinne auch mitgestaltet.
Ausblick: Für den Menschen wird es im dritten Jahrtausend viele neue Erfahrungen geben, die über den kosmischen Tellerrand hinausgehen. Er darf sich wieder als ganzheitlich-kosmisches Wesen begreifen. Dadurch wird sich auch die Materie verändern hier auf der Erde. Er wird sich wieder als Teil der Erde erkennen mit den anderen Menschen zusammen. Er wird auch wieder verstehen, was seine Stellung im Kosmos ist und warum er überhaupt ist. Er wird eine Erleichterung dadurch erfahren, dass er nicht immer im Mittelpunkt stehen muss. Er wird auch wieder Genugtuung dadurch erfahren, wenn er einfach nur ist. Das Motto der neuen Ära heisst: «Ich bin und ich wirke!»
((Ah, und in der neuen Ära wird der Atheismus und Materialismus widerlegt werden))





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